Donnerstag, 17. Juni 2010

Nachtlyrik

(14.6.2010)

Dein Duft durchdringt noch meine Kleider,
Gern wär' ich bei dir, doch leider
Ist es spät und draußen kalt,
Der Weg führt durch den dunklen Wald.

Es schreckt die Dunkelheit mich nicht
Doch dein verschlaf'nes Angesicht
Wenn du mir öffnest dann die Tür
Und gähnst: "Was willst denn du jetzt hier?"

Da komm' ich lieber früher an
Viel früher als so spät, denn dann
Sind du und ich und er noch wach
Der Sommertag auf eurem Dach.

Der Himmel blau, das Wetter warm,
Ich küss' dich und halt' dich im Arm.
Genieß die Zeit, die uns geschenkt,
So lange, bis die Nacht sich senkt.

Und findest du dann keine Ruh'
Sag ich: "Mach deine Augen zu."
Greif die Gitarre mir im Nu
Schlag Saiten an und sing' dazu.

Ich leg' mich auf die Laken nieder
Morgen seh'n wir uns ja wieder
Doch muss mir jetzt dein Duft genügen
Mich friedlich in den Schlaf zu wiegen.

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